Ein quadratisches Comic im Pop-Art-Stil mit gedeckten Pastelltönen (Mint, Pfirsich, Hellblau), das eine Pflegefachperson zeigt, die auf ihrem Smartphone eine Lohnaufstellung mit den Zeilen Brutto, Abzüge und Netto betrachtet. Ein Panel unten rechts zeigt einen stilisierten Taschenrechner mit Schweizer-Franken-Symbolen, ein weiteres Panel eine vereinfachte Schweizer Kantonskarte mit Standortmarkierungen.

Quellensteuer Lohnrechner Schweiz 2026

Autor: John Baillie

Wenn du als ausländische Pflegefachperson oder Ärztin/Arzt mit Aufenthaltsbewilligung B oder L in der
Schweiz arbeitest, wird die Quellensteuer direkt von deinem Bruttolohn abgezogen – noch bevor das Geld auf
deinem Konto landet. Sie deckt Bundes-, Kantons- und Gemeindesteuer in einem einzigen Satz ab. Mit dem
Rechner unten erfährst du in unter einer Minute, was bei deinem Bruttolohn tatsächlich netto übrig
bleibt – nach Sozialabzügen und Quellensteuer, für alle 26 Kantone.

 

Lohnrechner: Dein Nettolohn in der Schweiz

Quellensteuersatz

Steuer / Monat

Geschätzt netto / Monat

Stand der Daten: ESTV-Tarife 2026.

Die Berechnung basiert auf den offiziellen ESTV-Quellensteuertarifen 2026 sowie den gesetzlichen
Sozialversicherungssätzen. NBU und BVG sind Schätzwerte, da sie je nach Arbeitgeber und Alter variieren.
Dies ist keine Steuerberatung.

Was ist die Quellensteuer?

Die Quellensteuer ist eine Steuer, die dein Arbeitgeber direkt von deinem Bruttolohn abzieht und an das
zuständige Steueramt überweist – du musst dich um nichts kümmern. Sie ersetzt für quellensteuerpflichtige
Personen die jährliche Steuererklärung und umfasst Bundessteuer, Kantonssteuer und Gemeindesteuer in einem
einzigen, nach Kanton unterschiedlichen Prozentsatz.

Wer bezahlt Quellensteuer – und wer nicht?

Quellensteuerpflichtig sind:

  • Ausländische Arbeitnehmende mit Aufenthaltsbewilligung B (Jahresaufenthalt) oder L (Kurzaufenthalt)
  • Grenzgängerinnen und Grenzgänger mit Bewilligung G
  • Personen ohne steuerlichen Wohnsitz in der Schweiz, die hier ein Einkommen erzielen

Nicht quellensteuerpflichtig sind:

  • Personen mit Niederlassungsbewilligung C
  • Schweizer Staatsbürgerinnen und Staatsbürger

Für diese beiden Gruppen gilt stattdessen die ordentliche Veranlagung über die jährliche Steuererklärung.
Unser Rechner deckt diesen Fall nicht ab – Hier gehts zum offiziellen Rechner der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV).

Was ist im Quellensteuersatz enthalten?

Der Quellensteuersatz wird auf deinen Bruttolohn berechnet. In unserem Rechner sind die gesetzlichen
Sozialversicherungsabzüge – AHV/IV/EO, ALV, NBU und BVG – als eigene, separat ausgewiesene Posten enthalten,
zusätzlich zur Quellensteuer selbst. So siehst du transparent, wie viel von deinem Bruttolohn auf
Sozialabzüge und wie viel auf die eigentliche Quellensteuer entfällt, bevor du deinen Nettolohn erhältst.

Quellensteuer nach Kanton: Die Unterschiede

Die Höhe der Quellensteuer unterscheidet sich teils erheblich zwischen den Kantonen – bei gleichem
Bruttolohn kann der Unterschied mehrere hundert Franken pro Monat ausmachen. Generell gehören Zug, Zürich
und die Innerschweizer Kantone zu den steuergünstigeren Standorten, während Kantone wie Bern oder die
Westschweiz tendenziell höhere Sätze haben. Wähle im Rechner oben einfach deinen Zielkanton aus, um den
genauen Unterschied für dein Gehalt zu sehen.

Einen Überblick über die Gehälter nach Qualifikation und Fachbereich findest du im Artikel
Lohn in der Pflege in der Schweiz.
Dort erfährst du, welches Bruttogehalt für deine Qualifikation realistisch ist – mit dem Rechner oben
berechnest du anschliessend deinen konkreten Nettolohn.

Verheiratet, Kinder, Kirchensteuer: Was die Höhe beeinflusst

Zivilstand

Ledige zahlen einen anderen (meist höheren) Satz als Verheiratete mit nur einem Einkommen. Bei zwei
Einkommen (Tarif C) wird der Steuersatz anhand des kombinierten Haushaltseinkommens bestimmt, ist aber nach
oben gedeckelt – ab einem bestimmten kombinierten Einkommen ändert sich der Satz nicht mehr weiter.

Kinder

Jedes Kind reduziert den Quellensteuersatz spürbar, da ein Kinderabzug im Tarif eingerechnet ist. Bei
mehreren Kindern kann der effektive Satz bei niedrigeren bis mittleren Einkommen sehr niedrig ausfallen.

Kirchensteuer

Wer einer in der Schweiz steuererhebungsberechtigten Landeskirche angehört, zahlt einen leicht höheren
Quellensteuersatz. Diese Angabe basiert auf deiner eigenen Religionszugehörigkeit, nicht auf jener deines
Arbeitgebers.

 

FAQ – häufig gestellte Fragen

Im Ergebnis ja – sie deckt Bundes-, Kantons- und Gemeindesteuer ab. Der Unterschied liegt im Verfahren:
Sie wird monatlich direkt vom Lohn abgezogen statt einmal jährlich über eine Steuererklärung bezahlt.

In der Regel nicht, solange du quellensteuerpflichtig bleibst. Ab einem Bruttojahreslohn von CHF 120’000
erfolgt jedoch in der Regel eine nachträgliche ordentliche Veranlagung (NOV), bei der eine Steuererklärung
nötig wird.

Ja. Der Tarifcode passt sich an deinen neuen Zivilstand bzw. deine Kinderzahl an, was den Satz meist senkt.
Melde solche Änderungen zeitnah deinem Arbeitgeber, damit der korrekte Tarif angewendet wird.

Du wechselst von der Quellensteuer zur ordentlichen Veranlagung und reichst ab diesem Zeitpunkt jährlich
eine reguläre Steuererklärung ein.

Bei zwei Einkommen (Tarif C) richtet sich der Steuersatz nach dem kombinierten Haushaltseinkommen, ist
jedoch durch

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